Kategorie: aktuell

Ist Kunst ein Sonderfall?

Ist Kunst ein Sonderfall?
Qualitative Forschungsansätze in den künstlerisch-pädagogischen Fächern im interdisziplinären Diskurs

PROGRAMM

FLYER

ACHTUNG!!! Die Tagung findet am 29. 11. in der FROHNBURG statt!!!

Termin: 29.-30. November 2019
Konzeption: Erik Esterbauer und Andreas Bernhofer

Qualitative Forschungsansätze stellen vor allem in den künstlerisch-pädagogischen Fächern von Musik und Tanz, den bildnerischen Künsten und den darstellenden Künsten einen wesentlichen Bereich an methodischen Herangehensweisen zur Erkenntnisgewinnung dar. Doch ist Kunst in diesem Zusammenhang mit ihren vielfältigen Prozessen ein Sonderfall im Forschungsfeld?

Die diesjährige SOMA-Tagung widmet sich in diesem Sinne den be-sonderen Möglichkeiten künstlerisch-pädagogischer Forschungen. Sowohl innovative, als auch kreativ-kombinierte oder adaptierte Methoden qualitativer Forschung der verschiedenen künstlerischen Disziplinen sollen dabei in Austausch treten und den Transfer der Forschungsansätze untereinander beleuchten. Methodische Ansätze wie klingende Fragebögen, Ritualforschung, Applied theatre, Kreativ-Sessions oder partizipative Forschung sind Beispiele für derartige Herangehensweisen.

Forschungsprojekte an den Schnittstellen der einzelnen Disziplinen, die Verortung von künstlerischer Forschung (artistic research), die Vorstellung von be-/ab-/sonder/-lichen/-bar/en Forschungsansätzen bzw. Methoden und der Diskurs über die Disziplinen überschreitende Anwendbarkeit dieser Ideen sollen eine Antwort auf den Tagungstitel ermöglichen.

Den Ausgangspunkt der Tagung bilden drei Keynotes von Martin Weichbold, Maria Spychiger und Ansgar Schnurr,  die sich mit empirischen Forschungsansätzen im pädagogisch-künstlerischen Bereich auseinandersetzen.

Die Ergebnisse dieser Tagung sollen zusätzlich in ein Buch aus der Reihe Einwürfe münden und eine Zusammenschau der dargestellten „kreativ-innovativen“ Forschungsmethoden und -Projekte bieten.

Anmeldung und Information: soma@moz.ac.at

 

Gute Musik? Ästhetische Qualitäten von Musik im Unterricht

Symposium vom 23.-25. November 2018

Universität Mozarteum Salzburg, Kleines Studio

Ästhetische Urteile sind in der Musik und der Musikpädagogik ein ständiger Begleiter und werden gleichsam unter vielen Gesichtspunkten immer wieder in Frage gestellt? Was ist gute Musik? Auf welcher Grundlage kann sich ein ästhetisches Urteil heute bilden? Lassen sich ästhetische Qualitäten unabhängig vom Lebensumfeld, von der Kultur der Musikhörer/Musiknutzer benennen? Wer urteilt und für wen? Welche Kriterien lassen sich objektiv aber auch rein subjektiv benennen?

Es gibt gute Argumente für Musikpädagogen, in der Rede über ästhetische Qualitäten Zurückhaltung zu üben. Aber ohne ein Nachdenken über ästhetische Qualitäten von Musik kommt Musikpädagogik nicht aus. Wir müssen Rede und Antwort stehen, warum wir uns für eine bestimmte Musik in einem Unterrichts- oder auch Konzertkontext entscheiden. Grund genug, den (unsicheren und schwankenden) Boden zu betrachten, auf dem sich die Musikpädagogik nolens volens bewegt.

Leo Kestenberg (1882-1962) wollte das Musikleben seiner Zeit aus seiner „Zerklüftung“ herausführen und Ideen für eine übergreifende Entwicklung aller seiner Erscheinungsformen ebenso sehr aufnehmen wie anregen. Viele musikalische und musikpädagogische Entwicklungen erhielten in dieser Zeit entscheidende Impulse. Heute ist die die Wertschätzung einer musikalischen Pluralität, die sich zwischen Popmusik, Klassik, zeitgenössischer Musik und Volksmusik bewegt, einer ernsthaften Auseinandersetzung mit Beurteilungskriterien von Musik gewichen. Damit sind aber die Fragen der ästhetischen Qualitäten von Musik im Unterricht eher brisanter geworden.

Die Konferenz, zu der die Universität Mozarteum Salzburg gemeinsam mit der Internationalen Leo Kestenberg Gesellschaft einlädt, will sich den historischen, systematischen und pädagogischen Aspekten dieser Fragestellung zuwenden. Einzelne Themenschwerpunkte werden unter anderem sein: musikpädagogische Konzepte der ästhetischen Erschließung von Musik in der Vergangenheit und Gegenwart, Ästhetik der Popularmusik, Unterrichtsliteratur im Instrumentalunterricht, Neue Musik im Unterricht.

Eine Veranstaltung des Department 10 (Musikpädagogik) der Universität Mozarteum Salzburg und der Internationalen Leo-Kestenberg-Gesellschaft Weiterlesen

ELEMENTAR. Konzepte – Debatten – Perspektiven

Von 1. bis 2. Dezember 2017 fand im Kleinen Studio der Universität Mozarteum Salzburg die vierte Tagung der SOMA statt. Vizerektor Dr. Mario Kostal und die Leiterinnen der Tagung, Prof. Monika Oebelsberger und Prof. Anna Maria Kalcher, begrüßten die interessierten Besucher*innen und wünschten der Tagung einen fruchtbaren Verlauf. Einen Überblick über die zahlreichen Vorträge und Diskussionen sowie Fotos finden Sie auf der Tagungshomepage www.elementar2017.wordpress.com

© 2019 Soma

Theme von Anders NorénHoch ↑