Kategorie: aktuell

Zwischen(t)räume

Zwischen(t)räume

5. Juli 2019/ ab 13:00h

Veranstaltungsort: Strubergassensiedlung

Ein Projekt von Studierenden und Lehrenden des Studienganges ‚Gestaltung. Technik. Textil’ der Universität Mozarteum, den Bewohner*innen der Strubergassensiedlung und dem Bürgerservice Strubergasse für die Strubergassensiedlung in Lehen.

Lehen ist einer der zentralsten Stadtteile Salzburgs. Vor allem zwischen den 50er- und 70er-Jahren des vorigen Jahrhunderts entwickelte er sich zu einem der urbansten Stadtteile Salzburgs.

Die Gebäude der Strubergassensiedlung, die an die Ignaz-Harrer-Straße angrenzen, wurden in den frühen Nachkriegsjahren errichtet.

Sie zeichneten sich durch kleine Wohnküchen-Kabinett-Wohnungen aus, die größtenteils mit Kohle oder Holz beheizt wurden, und mit den Jahren große Feuchtigkeits- und Schallschutzprobleme aufwiesen.

War zunächst eigentlich nur angedacht, die Häuser etwas besser zu dämmen und den einen oder anderen Balkon dazu zu bauen, entwickelte sich von Seiten der Stadtplanung immer mehr die Frage, ob nicht die vollkommen unzeitgemäßen Wohnungen zumindest zum Teil abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden sollten. Die Frage verursachte große Unruhe. Es kam zu einer von der Stadt durchgeführten Umfrage unter den Bewohner*innen des Viertels. Entscheidend für die letztendliche Zustimmung des größten Teils der Bewohner*innen für Abbruch und Neubau war die Schaffung eines gemeinsamen Frei- und Grünraumes.

So entstand eine ausgewogene Mischung unterschiedlicher Funktionen und Angebote für diesen Raum. Bereiche der öffentlichen Nutzungen, halböffentliche Bereiche mit Aufenthaltsplätzen und Kinderspielplätzen sowie die Bereiche für die private Nutzung, wie neugeschaffene Mietgärten und Balkone.

Zwischen(t)räume fragt weiter.

Wie sieht Dein/ Ihr Wunschtraum-Park aus?

Wir sammeln Wünsche, koordinieren, vermitteln, dokumentieren und setzen so eine Beteiligung in Gang.

Aus Parkkonsument*innen werden Parkproduzent*innen über eine kollektive Wunschproduktion in der Siedlung.

Die gesammelten und dokumentierten Wünsche werden am 05. Juli i2019 im Rahmen eines Festes in der Strubergassensiedlung als große textile Installation präsentiert. Die Wünsche gehen weiter.

Mit

Anna Hilzensauer
Marlene König

Eva Lechner

Hannah Lechner

Mira Ruhmannseder

Leitung: Univ. Prof. Frauke v. Jaruntowski

Salzburg Summer School

Ist Kunst ein Sonderfall?

Ist Kunst ein Sonderfall?
Qualitative Forschungsansätze in den künstlerisch-pädagogischen Fächern im interdisziplinären Diskurs

Flyer

SOMA Tagung 2019 an der Universität Mozarteum Salzburg

Termin: 29.-30. November 2019

Konzeption: Erik Esterbauer und Andreas Bernhofer

Qualitative Forschungsansätze stellen vor allem in den künstlerisch-pädagogischen Fächern von Musik und Tanz, den bildnerischen Künsten und den darstellenden Künsten einen wesentlichen Bereich an methodischen Herangehensweisen zur Erkenntnisgewinnung dar. Doch ist Kunst in diesem Zusammenhang mit ihren vielfältigen Prozessen ein Sonderfall im Forschungsfeld?

Die diesjährige SOMA-Tagung widmet sich in diesem Sinne den be-sonderen Möglichkeiten künstlerisch-pädagogischer Forschungen. Sowohl innovative, als auch kreativ-kombinierte oder adaptierte Methoden qualitativer Forschung der verschiedenen künstlerischen Disziplinen sollen dabei in Austausch treten und den Transfer der Forschungsansätze untereinander beleuchten. Methodische Ansätze wie klingende Fragebögen, Ritualforschung, Applied theatre, Kreativ-Sessions oder partizipative Forschung sind Beispiele für derartige Herangehensweisen.

Forschungsprojekte an den Schnittstellen der einzelnen Disziplinen, die Verortung von künstlerischer Forschung (artistic research), die Vorstellung von be-/ab-/sonder/-lichen/-bar/en Forschungsansätzen bzw. Methoden und der Diskurs über die Disziplinen überschreitende Anwendbarkeit dieser Ideen sollen eine Antwort auf den Tagungstitel ermöglichen.

Den Ausgangspunkt der Tagung bilden drei Keynotes von Martin Weichbold, Maria Spychiger und Ansgar Schnurr,  die sich mit empirischen Forschungsansätzen im pädagogisch-künstlerischen Bereich auseinandersetzen.

Die Ergebnisse dieser Tagung sollen zusätzlich in ein Buch aus der Reihe Einwürfe münden und eine Zusammenschau der dargestellten „kreativ-innovativen“ Forschungsmethoden und -Projekte bieten.

Beginn: Freitag, 29.11.2019, 13:33 Uhr
Ende: Samstag, 30.11.2019, 17:31 Uhr

Anmeldung und Information: soma@moz.ac.at

 

Gute Musik? Ästhetische Qualitäten von Musik im Unterricht

Symposium vom 23.-25. November 2018

Universität Mozarteum Salzburg, Kleines Studio

Ästhetische Urteile sind in der Musik und der Musikpädagogik ein ständiger Begleiter und werden gleichsam unter vielen Gesichtspunkten immer wieder in Frage gestellt? Was ist gute Musik? Auf welcher Grundlage kann sich ein ästhetisches Urteil heute bilden? Lassen sich ästhetische Qualitäten unabhängig vom Lebensumfeld, von der Kultur der Musikhörer/Musiknutzer benennen? Wer urteilt und für wen? Welche Kriterien lassen sich objektiv aber auch rein subjektiv benennen?

Es gibt gute Argumente für Musikpädagogen, in der Rede über ästhetische Qualitäten Zurückhaltung zu üben. Aber ohne ein Nachdenken über ästhetische Qualitäten von Musik kommt Musikpädagogik nicht aus. Wir müssen Rede und Antwort stehen, warum wir uns für eine bestimmte Musik in einem Unterrichts- oder auch Konzertkontext entscheiden. Grund genug, den (unsicheren und schwankenden) Boden zu betrachten, auf dem sich die Musikpädagogik nolens volens bewegt.

Leo Kestenberg (1882-1962) wollte das Musikleben seiner Zeit aus seiner „Zerklüftung“ herausführen und Ideen für eine übergreifende Entwicklung aller seiner Erscheinungsformen ebenso sehr aufnehmen wie anregen. Viele musikalische und musikpädagogische Entwicklungen erhielten in dieser Zeit entscheidende Impulse. Heute ist die die Wertschätzung einer musikalischen Pluralität, die sich zwischen Popmusik, Klassik, zeitgenössischer Musik und Volksmusik bewegt, einer ernsthaften Auseinandersetzung mit Beurteilungskriterien von Musik gewichen. Damit sind aber die Fragen der ästhetischen Qualitäten von Musik im Unterricht eher brisanter geworden.

Die Konferenz, zu der die Universität Mozarteum Salzburg gemeinsam mit der Internationalen Leo Kestenberg Gesellschaft einlädt, will sich den historischen, systematischen und pädagogischen Aspekten dieser Fragestellung zuwenden. Einzelne Themenschwerpunkte werden unter anderem sein: musikpädagogische Konzepte der ästhetischen Erschließung von Musik in der Vergangenheit und Gegenwart, Ästhetik der Popularmusik, Unterrichtsliteratur im Instrumentalunterricht, Neue Musik im Unterricht.

Eine Veranstaltung des Department 10 (Musikpädagogik) der Universität Mozarteum Salzburg und der Internationalen Leo-Kestenberg-Gesellschaft Weiterlesen

ELEMENTAR. Konzepte – Debatten – Perspektiven

Von 1. bis 2. Dezember 2017 fand im Kleinen Studio der Universität Mozarteum Salzburg die vierte Tagung der SOMA statt. Vizerektor Dr. Mario Kostal und die Leiterinnen der Tagung, Prof. Monika Oebelsberger und Prof. Anna Maria Kalcher, begrüßten die interessierten Besucher*innen und wünschten der Tagung einen fruchtbaren Verlauf. Einen Überblick über die zahlreichen Vorträge und Diskussionen sowie Fotos finden Sie auf der Tagungshomepage www.elementar2017.wordpress.com

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