Kategorie: aktuell

International Days

International Days – „Sharing“

NEUES FORMAT DER SOMA: International Days von 1.-4.12.2022

Programm

Unter dem Thema „Sharing“ wird dieses neue Veranstaltungsformat Begegnungen und Vernetzungen aller pädagogischer Studienrichtungen der Universität Mozarteum ermöglichen. Dabei soll der Austausch von Erfahrungen und Wissen angeregt werden und vier Tage lang durch abwechslungsreiche Inhalte zu verschiedenen musik-, tanz- und kunstbezogenen Themen im Zentrum stehen. Dazu erwarten wir Gäste befreundeter Musik-, Kunstuniversitäten und Hochschulen, renommierte Keynote-Speakers und ein vielfältiges Programm mit Workshops, Vorträgen, Impulsen, Konzerten, Tanzveranstaltungen und mehr.

Das erwartet Sie im Rahmen der „International Days“:

  • Keynotes renommierter Musik- / Kunstpädagoginnen
  • Abendprogramm mit Konzerten
  • Swing-Tanzabend
  • „Gastspiele“
  • Musikalischer Stadtspaziergang
  • Coffee-Breaks zum informellen Austausch
  • Englischsprachiges Workshopprogramm zu Kommunikation, Performativität, Gender und Diversität, Nachhaltigkeit, digitalen Medien, Interdisziplinarität, uvm.

Die Anmeldung zur Lehrveranstaltung als freies Wahlfach im Wintersemester 2022/23 steht ALLEN Studierenden der Universität Mozarteum offen (UE 2 ECTS). Alumni der Universität Mozarteum und an pädagogischen Studienrichtungen interessierte zukünftige Studienwerber:innen sind darüber hinaus explizit eingeladen. (Die Anmeldemodalitäten für Alumni und Studienwerber:innen werden zu einem späten Zeitpunkt an dieser Stelle bekanntgegeben).

SOMA Tagung „Zukunft(s)Gestalten“

 

Gesellschafts- und bildungspolitische Fragen sind komplex, allgegenwärtig und in vielfacher Weise herausfordernd. Gesundheitsversorgung, Grundrechte, Klimawandel und die (System-)Relevanz der Künste sind nur einige der Aspekte, die eng mit Zukunftsfragen verknüpft sind. Inwieweit gehen künstlerisch-pädagogische Akteur*innen auf diese Themen ein?

Um zu problematisieren, welche spezifischen Möglichkeiten die Künste sowie Ansätze der Musik-, Kunst-, Tanz- und Theaterpädagogik zur Auseinandersetzung mit gegenwarts- und zukunftsrelevanten Themen bieten, fand am 11. und 12. Dezember 2021 die SOMA-Tagung „Zukunft(s)Gestalten“ statt. Darin wurde verhandelt, wie es gelingen kann, Lebensräume, Bildungsräume und Kulturräume zu gestalten, die in eine gelingende Zukunft weisen.

In diversen Online-Formaten wurden Themen wie Umweltfragen, Nachhaltigkeit oder das Konsumverhalten im Kontext künstlerisch-pädagogischen Handelns reflektiert. Des Weiteren wurden feministische Projekte vorgestellt und Sounddesigns mit Instrumenten präsentiert, die von modernster Technik unterstützt werden. Ebenso formulierten Studierende ihre Ideen für Bildungsutopien einer zukunftsfähigen Musikschularbeit.

Inspirierend waren v.a. auch die Beispiele von Lernprojekten, die Reinhard Kahl vorstellte und in weiterführende Kontexte brachte.

Für die Konzeption und Organisation der Tagung zeichneten die Professorinnen Heike Henning und Anna Maria Kalcher verantwortlich.

Einige Eindrücke zur Tagung finden Sie hier:

 

 

 

Link zum Plakat

Programm Zukunft(s)Gestalten online

 

Gesellschafts- und bildungspolitische Fragen sind komplex, allgegenwärtig und in vielfacher Weise herausfordernd. Gesundheitsversorgung, Grundrechte, Klimawandel und die (System-)Relevanz der Künste sind nur einige der Aspekte, die eng mit Zukunftsfragen verknüpft sind. Inwieweit greifen künstlerisch-pädagogische Akteur*innen diese Themen auf? Bieten die Künste spezifische Möglichkeiten, Zukünftiges zu verhandeln und Strategien zum Gestalten zu erforschen und zu erproben? Besteht darin eine gewisse Gefahr, fachbezogenes Lernen zu instrumentalisieren oder ist die Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen Fragen unverzichtbar?
Ausgehend von diesen Themenfeldern wird beleuchtet, wie es gelingen kann, Lebensräume, Bildungsräume und Kulturräume zu gestalten, die in eine gelingende Zukunft weisen. Das Zukünftige wird durch gegenwärtiges Handeln bestimmt, doch welche Bilder und Visionen leiten dieses Handeln? Welche Figuren dienen als Role Models und agieren als Gestalten, die Ideen für das Kreieren von Möglichkeitsräumen vorlegen, die wünschenswert sind?

 

Organisation:

Unv.-Prof.in Dr.in Heike Henning und Univ.-Prof.in Dr.in Anna Maria Kalcher

 

Anmeldung zur Tagung per Mail an SOMA-Tagung2021@moz.ac.at

 

Bericht Erasmus+ Lehrenden-Austausch

Bericht Erasmus+ Lehrenden-Austausch

Von 20. Bis 21. November 2019 fanden die „International Days“ an der Akademie für Musik (Academija za glasbo) der Universität Ljubljana (Univerza v Ljubljani) unter der Leitung von Prof. Dr. Branka Rotar Pance statt. Im Rahmen des Erasmus+ Lehrendenaustausch wurde Univ.-Ass. Mag. Elisabeth Wieland, MA eingeladen, die internationale Schwerpunktwoche um Beiträge aus Salzburg zu bereichern: Der Vortrag „Portfolio in Music Education“ im Rahmen des internationalen Symposiums „Formal and Informal Music Learning and Teaching“ umriss allgemein theoretisch fundierte Zugänge zur Portfolioarbeit und stellte die an unserem Department bereits 2007 entwickelte Portfoliokonzeption als gelungenes Beispiel aus der Praxis der LehrerInnenbildung dar. Der für die slowenischen Musikpädagogikstudierenden angebotene Workshop „Pop Choir at Schools“ beinhaltete das Kennenlernen und die Einstudierung popularmusikalischer Chorliteratur für Schulen, sowie Hilfestellungen und Praxistipps für die Arbeit mit Schulchören.

Der durch das Erasmus-Programm geförderte Lehrendenaustausch zwischen den beiden Institutionen, der Akademie für Musik in Ljubljana und unserem Department Musikpädagogik, besteht nun bereits seit längerer Zeit und scheint schon zur Tradition geworden zu sein. In den letzten drei Jahren wurden Ass.-Prof. Mag. Andreas Bernhofer, PhD und Unv.-Ass. Mag. Helmut Schaumberger, PhD mehrmals zu Vortragstätigkeiten im Rahmen der „International Days“ eingeladen.

Die Universität Ljubljana feiert heuer das 100-jährige, die darin eingegliederte Musikakademie ihr 80-jähriges Bestehen. Das Department Musikpädagogik Salzburg gratuliert sehr herzlich zu diesem besonderen Jubiläumsjahr.

Ist Kunst ein Sonderfall?

Ist Kunst ein Sonderfall?
Qualitative Forschungsansätze in den künstlerisch-pädagogischen Fächern im interdisziplinären Diskurs

In der von Erik Esterbauer und Andreas Bernhofer konzipierten Tagung wurden qualitative Forschungsansätze in den künstlerisch-pädagogischen Fächern vorgestellt und diskutiert. Den Ausgangspunkt der Tagung bildeten Keynotes von Martin Weichbold (Salzburg), Maria Spychiger (Frankfurt) und Ansgar Schnurr (Gießen),  die sich mit empirischen Forschungsansätzen im pädagogisch-künstlerischen Bereich auseinandersetzten. Vorträge zu aktuellen Forschungsprojekten an den Schnittstellen der einzelnen Disziplinen, die Verortung von künstlerischer Forschung (artistic research), die Vorstellung von be-/ab-/sonder/-lichen/-bar/en Forschungsansätzen bzw. Methoden und der Diskurs über die Disziplinen überschreitende Anwendbarkeit dieser Ideen gaben vielfältige Antworten auf die im Tagungstitel gestellte Frage „Ist Kunst ein Sonderfall?“.

PROGRAMM, FLYER, LIVESTREAM

Chor der Musikpädagogik

Begrüßung durch VR Dr. Kostal

 

 

 

 

Gute Musik? Ästhetische Qualitäten von Musik im Unterricht

Symposium vom 23.-25. November 2018

Universität Mozarteum Salzburg, Kleines Studio

Ästhetische Urteile sind in der Musik und der Musikpädagogik ein ständiger Begleiter und werden gleichsam unter vielen Gesichtspunkten immer wieder in Frage gestellt? Was ist gute Musik? Auf welcher Grundlage kann sich ein ästhetisches Urteil heute bilden? Lassen sich ästhetische Qualitäten unabhängig vom Lebensumfeld, von der Kultur der Musikhörer/Musiknutzer benennen? Wer urteilt und für wen? Welche Kriterien lassen sich objektiv aber auch rein subjektiv benennen?

Es gibt gute Argumente für Musikpädagogen, in der Rede über ästhetische Qualitäten Zurückhaltung zu üben. Aber ohne ein Nachdenken über ästhetische Qualitäten von Musik kommt Musikpädagogik nicht aus. Wir müssen Rede und Antwort stehen, warum wir uns für eine bestimmte Musik in einem Unterrichts- oder auch Konzertkontext entscheiden. Grund genug, den (unsicheren und schwankenden) Boden zu betrachten, auf dem sich die Musikpädagogik nolens volens bewegt.

Leo Kestenberg (1882-1962) wollte das Musikleben seiner Zeit aus seiner „Zerklüftung“ herausführen und Ideen für eine übergreifende Entwicklung aller seiner Erscheinungsformen ebenso sehr aufnehmen wie anregen. Viele musikalische und musikpädagogische Entwicklungen erhielten in dieser Zeit entscheidende Impulse. Heute ist die die Wertschätzung einer musikalischen Pluralität, die sich zwischen Popmusik, Klassik, zeitgenössischer Musik und Volksmusik bewegt, einer ernsthaften Auseinandersetzung mit Beurteilungskriterien von Musik gewichen. Damit sind aber die Fragen der ästhetischen Qualitäten von Musik im Unterricht eher brisanter geworden.

Die Konferenz, zu der die Universität Mozarteum Salzburg gemeinsam mit der Internationalen Leo Kestenberg Gesellschaft einlädt, will sich den historischen, systematischen und pädagogischen Aspekten dieser Fragestellung zuwenden. Einzelne Themenschwerpunkte werden unter anderem sein: musikpädagogische Konzepte der ästhetischen Erschließung von Musik in der Vergangenheit und Gegenwart, Ästhetik der Popularmusik, Unterrichtsliteratur im Instrumentalunterricht, Neue Musik im Unterricht.

Eine Veranstaltung des Department 10 (Musikpädagogik) der Universität Mozarteum Salzburg und der Internationalen Leo-Kestenberg-Gesellschaft Weiterlesen

ELEMENTAR. Konzepte – Debatten – Perspektiven

Von 1. bis 2. Dezember 2017 fand im Kleinen Studio der Universität Mozarteum Salzburg die vierte Tagung der SOMA statt. Vizerektor Dr. Mario Kostal und die Leiterinnen der Tagung, Prof. Monika Oebelsberger und Prof. Anna Maria Kalcher, begrüßten die interessierten Besucher*innen und wünschten der Tagung einen fruchtbaren Verlauf. Einen Überblick über die zahlreichen Vorträge und Diskussionen sowie Fotos finden Sie auf der Tagungshomepage www.elementar2017.wordpress.com

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